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Per Anhalter von Hamburg über Gilwatsch nach Vama Veche in
Rumänien
(Siehe
Bildergalerie)
Es gibt Orte auf der Welt, wo Menschen kein sauberes Trinkwasser
zum Leben haben.
Um diese Situation zumindest vereinzelt zu verbessern sind 75 junge
Menschen mit dem Willen Gutes zu tun von Hamburg nach Vama Veche
an der rumänischen Schwarzmeerküste per Anhalter gefahren
und haben über 10000€ an Spendengelder gesammelt.
Am 23 August wurde unter der Schirmherrschaft von Viva con Agua
de Sankt Pauli e.V. ein sogenanntes Tramprennen gestartet. Ziel
der in Hamburg beheimateten Wasserorganisation ist es Spendengelder
zu sammeln und zusammen mit der Welthungerhilfe die Versorgung von
Menschen mit sauberem Trinkwasser in Afrika zu unterstützen.
Aufgeteilt in drei Routen ging es für die 75 Tramper auf die
Reise Richtung Rumänien.
Ich selber bin in Sathmar geboren und war oft in Gilwatsch und Hamroth,
wo meine Eltern und Großeltern gelebt haben. Da die Reise
uns durch das Sathmarer Land führte beschloss ich meine Trampergruppe
von 20 Personen in das Haus meiner Großmutter in Ghilvaci
einzuladen und den deutschen Trampern ein unvergessliches Abenteuer
auf dem rumänischen Land zu bieten. Wir entschlossen uns kurzerhand
die Route ab Budapest zu ändern und zwei Nächte Ghilvaci
zu verbringen.
In Budapest, habe ich der Gruppe nochmal erklärt wo Gilwatsch
liegt und wie sie hinkommen. Die Übernachtung war geplant im
Haus meiner Großeltern, die leider schon verstorben sind.
Als Treffpunkt wurde der Platz vor der Kirche ausgemacht. Ich habe
meine Freunde noch informiert, das es im Dorf einen Behinderten
Junge gibt, der Jozsika, der tut Niemendem etwas, sie müssen
keine Angst vor im haben, er macht nur Sprünge wenn er sich
freut. Der Jozsika gehört zum Dorf wie die Kirche. Als dann
im laufe des Nachmittags die 20 Tramper nacheinander eingetrudelt
sind, machte Jozsika seine Freudensprünge neben der Kirche
und alle wusten sie sind im richtigen Gilwatsch. Auch alle andere
Einwohner waren interesiert an die viele junge Leute mit grosse
Rucksäcke. Wir haben dann im Haus gekehrt, unsere Schlafplätze
ausgesucht, gewaschen und gegessen. Am nächsten Tag haben wir
in Sathmar einen Interwiw gegeben der Frau Andrea Holzberger für
die Deutschsprachige Radiosendung Deutschexpress, der deutschen
Zeitung Schwabenpost und der ungarischer Zeitung Szatmari Hirlap.
Am Abend sind wir dann in die Maitinger Dorfkneipe wo wir uns köstlich
amüsiert haben, zusammen mit paar einheimische Leute. Nach
2 Übernachtungen in Gilwatsch, haben wir unsere Sachen gepackt,
denn wir hatten noch einen langen Weg vor uns. Die Botos Eva, hat
uns einen Pferdewagen organisiert, der uns und unsere Rucksäcke
bis zu der Haupstrasse gebracht hat, zu der sogenannte Harmashid.
Von der Hauptstrasse sind wir dann ein Team nach dem anderen von
verschiedenste Autos mitgenommen worden. Unser nächstes Ziel
war Klausenburg. Mein Partner Peter und ich, haben wir uns in Klausenburg
mit unser neu gewonnene Freunde getroffen. Die haben uns von München
nach Salzburg mittgenommen, und waren aus Cluj, und wir haben dann
wie verabredet zusammen ein Bier getrunken.. Am nächsten Tag
ging es dann nach Kronstadt, und ich behapte, dass war die schönste
Stadt die wir auf dieser Route gesehen haben. Anschließend
sind wir über Bukarest nach Vama Veche gefahren, das unser
Ziel War. Nach Zwei Tage Feiern und Ausruhen, haben siech die einzelne
Teilnehmer verabschiedet und in alle mögliche Richtungen gefahren.
Peter und ich und fünf weiter hatten ein Flugticket von Bukarest
nach Berlin erst in einer Woche. Wir konnten ja nicht wissen das
alles so glatt abläuft. Was sollen wir jetzt so viele Tage
ohne Action machen? Wir haben uns entschlossen, per Anhalter bis
Istambul zu fahren. Wir haben es geschafft und sind auf weitere
wunderbare Rumäner, Russen, Polen und Türken gestoßen.
Mit dem Zug sind wir dann zurück nach Bukarest und von dort
nach Berlin.
Inzwischen ist der Alltag wieder da, Vorlesungen und stressige Prüfungen
haben uns eingeholt. Manchmal denke ich zurück an die wunderbare
Momente unserer Reise, an die schöne Gegenden, an die viel
nette Menschen die wir getroffen haben. Die Welt ist schön
und ihre Menschen sind Wunderbar.
Walter Mutter 5.10.2010 Berlin
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